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Rupp-Bräu Pilsener

Ein traditionell gebrautes, hopfenbetontes helles Vollbier

ruppbraeu-pils-01-32Rupp-Bräu Pilsener ist ein hopfenbetontes helles Vollbier, welches sich durch eine feine Bittere und ein Rupp-Bräu typisches Hopfenaroma auszeichnet. Erst im Jahr 1842 wurde diese Brauart im böhmischen Pilsen entwickelt. Helles Malz, weiches Wasser, untergärige Hefe und feinster Aromahopfen sind die Zutaten. Rupp-Bräu Pilsener wird seit 1988 in Lauenau gebraut.

  • 6 Wochen gereift 
  • 12 % Stammwürze
  • 4,8% Alkohol
  • ca. 440 kcal / 1800 kJ pro Liter

Wissenswertes über Pilsener Bier und Bier nach Pilsener Brauart

Pils(e)ner Bier (oder Bier nach Pils(e)ner Brauart), oft auch einfach „Pils“ genannt, ist ein nach der in Böhmen liegenden Stadt Pilsen benanntes, untergäriges Lagerbier. Im Vergleich mit anderen Biersorten hat Pilsener Bier einen erhöhtem Hopfengehalt und ein dementsprechend starkes Hopfenaroma. Ein Pils hat höchstens 12,5 % Stammwürzegehalt und ca. 4-5 Vol. % Alkoholgehalt. Ein Großteil der in Deutschland produzierten und verkauften Biere sind Biere nach Pilsener Brauart.

Geschichte des Pilsener Bieres

Da das ehemalige Pilsner Bier – dunkel, trüb und warm vergoren – eine schlechte Qualität und einen üblen Ruf hatte, holte der Braumeister des „Bürgerlichen Brauhauses“ in Pilsen, Martin Stelzer, im Jahr 1842 den bayerischen Braumeister Josef Groll aus Vilshofen nach Pilsen, um „den Böhmen in Pilsen ein gutes Bier zu brauen“. Am 5. Oktober 1842 braute Josef Groll den ersten Sud nach Pilsener Brauart, ausgeschenkt wurde das neue Bier erstmals am 11. November 1842. Das Bier aus Pilsen wurde als Lagerbier und Exportbier sehr beliebt und auch außerhalb Böhmens verbreitet. Noch heute wird dieses Bier gebraut und unter der Marke „Pilsner Urquell“ vertrieben.

Die Pilsner Brauart ist aus der schon damals berühmten Bayerischen Brauart entstanden, die vor allem auf dem schonend gedarrten und sehr hellen Malz, welches heute als Pilsner Malz bezeichnet wird, auf der langsamen, sehr kalten Gärung und schließlich der langen Lagerung in kalten Höhlen und tiefen Kellern beruhte. Der wesentliche Unterschied eines nach Pilsner Brauart gebrauten Bieres zu anderen Vollbieren – wie etwa dem „Hellen“ – ist, dass es stärker gehopft und somit bitterer ist.

Bald nannten nicht nur in Deutschland viele Brauereien ihre entsprechend gebrauten Biere Pilsner, Pilsener oder Pils, denn die Verfügbarkeit von Kältemaschinen in den 1870er-Jahren machte das Brauen nach der Pilsener Methode überall möglich, auch dort, wo keine natürlichen Höhlensysteme oder künstliche Keller (so genannte Felsenkeller) zur Verfügung standen.

Rupp-Bräu Pilsener unterscheidet sich von anderen Bieren Pilsener Brauart durch eine zusätzliche Hopfengabe, die bereits beim Läutern der Vorderwürze erfolgt. So erreichen wir ein intensives Hopfenaroma. Zudem wird für die Produktion von Rupp-Bräu Pilsener ausschließlich feinster Aromahopfen verwendet, keine billigen Hopfenextrakte.

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